Quick Answer: Der Roborock Saros Z70 ist der erste Saugroboter mit ausfahrbarem Greifarm (OmniGrip) und will damit herumliegende Gegenstände wie Socken oder Kabel selbstständig wegräumen. Als klassischer Saug-Wisch-Roboter überzeugt er mit 22.000 Pa Saugkraft und 99,88 % Schmutzaufnahme auf Hartboden — die Greifarm-Funktion selbst liegt laut mehreren unabhängigen Tests (heise, PC-WELT, connect) aber nur bei rund 50 % Erfolgsquote beim autonomen Aufräumen. Die UVP liegt bei rund 1.799 €, im Preisvergleich variiert der Straßenpreis je nach Ausstattung zwischen ca. 949 € und 1.699 € (Stand August 2026, Quelle: Geizhals).

Was macht den Saros Z70 besonders?

Der Saros Z70 ist Roborocks bisher ambitioniertester Griff nach echter Haushaltsautomation: ein ausfahrbarer Greifarm (OmniGrip), der Gegenstände bis 300 Gramm — etwa Socken, kleines Spielzeug oder Kabel — erkennen, greifen und beiseiteräumen soll, bevor der Roboter zu saugen beginnt. Drei Kameras übernehmen die Objekterkennung, das System lernt laut Hersteller bis zu 50 neue Objekttypen zusätzlich zu 108 werkseitig hinterlegten.

Unabhängig vom Greifarm ist der Z70 auch ein technisch sehr starker klassischer Saugroboter: 22.000 Pa Saugkraft liegen über dem bisherigen Flaggschiff Roborock Saros 10R (bis zu 20.000 Pa), dazu kommt eine umfangreiche Reinigungsstation mit Heißwasser-Moppwäsche.

Roborock Saros Z70

Erster Saugroboter mit Greifarm · UVP ca. 1.799 €, je nach Ausstattung ab ca. 949 €
  • OmniGrip-Greifarm für Objekte bis 300 g, 3-Kamera-Objekterkennung, lernfähig für bis zu 50 neue Objekte.
  • 22.000 Pa Saugkraft laut Hersteller — aktuelle Spitzenklasse.
  • 99,88 % Schmutzaufnahme auf Hartboden laut Testberichten.
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Der Greifarm im Praxistest: beeindruckend, aber noch nicht reif

Genau hier liegt der Haken, den mehrere deutsche Testredaktionen unabhängig voneinander bestätigen: Die Erfolgsquote beim autonomen Aufräumen liegt in der Praxis bei rund 50 %, und zuverlässig erkannt werden bislang nur wenige Gegenstandstypen. PC-WELT bringt es in seinem Test so auf den Punkt: Man zahlt deutlich mehr für einen Roboterarm, der “beeindruckend, aber fehleranfällig und wenig effektiv” ist.

Das bedeutet nicht, dass die Technik nutzlos ist — für einfache, klar erkennbare Objekte wie Hausschuhe oder Fernbedienungen funktioniert das Greifen laut Tests durchaus zuverlässiger als bei zufällig herumliegendem Kleinkram oder Kabeln, die sich verheddern können. Wer den Z70 kauft, sollte den Greifarm aber als experimentelles Extra sehen, nicht als Kerngrund für den Kauf.

Wo der Saros Z70 überzeugt

Wo er schwächelt

Für wen lohnt sich der Kauf?

SituationPasst der Saros Z70?
Maximale reine Saugleistung als PrioritätJa — 22.000 Pa gehören zur Spitzenklasse
Technikinteresse, Budget für Extras vorhandenJa — einziger Greifarm-Saugroboter am Markt
Verlässliches automatisches Wegräumen erwartetBedingt — nur ~50 % Erfolgsquote in Tests
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis gesuchtNein — Saros 10R bietet ähnliche Kernleistung günstiger

Wer vor allem eine ausgereifte Kamera-Objekterkennung ohne Greifarm sucht, findet Alternativen in unserer Übersicht Saugroboter mit Kamera. Für den direkten Vergleich mit dem bisherigen Flaggschiff lohnt der Roborock Saros 10R Test, und wer erstmal grundsätzlich einen Testsieger sucht, wird im großen Saugroboter-Test fündig.

Fazit

Der Roborock Saros Z70 ist als reiner Saug-Wisch-Roboter technisch exzellent — 22.000 Pa und 99,88 % Schmutzaufnahme auf Hartboden sind Spitzenwerte. Der namensgebende Greifarm ist eine beeindruckende Weltneuheit, funktioniert in der Praxis mit rund 50 % Erfolgsquote aber noch nicht zuverlässig genug, um den deutlichen Preisaufschlag gegenüber dem Saros 10R allein zu rechtfertigen. Wer die Technik ausprobieren will, bekommt ein starkes Gesamtpaket mit spannendem Extra — wer in erster Linie zuverlässig saugen und wischen will, kommt beim Saros 10R aktuell günstiger zum nahezu gleichen Kernergebnis.

Unsere Einschätzung

Roborock Saros Z70 · UVP ca. 1.799 €, je nach Ausstattung ab ca. 949 €
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