Quick Answer: Der Roborock Saros 10R ist mit nur 7,98 cm Bauhöhe einer der flachsten Saugroboter am Markt und kombiniert das mit bis zu 20.000 Pa Saugkraft und der neuen StarSight-System-2.0-Navigation (Tiefensensor + Kamera statt Laserturm). Testberichte bescheinigen ihm Spitzenwerte bei Saugen und Wischen sowie eine der besten Objekterkennungen im Test, sehen aber Schwächen beim kleinen internen Wassertank und der fehlenden anhebbaren Hauptbürste. Die UVP liegt bei 1.449,99 €, laut Geizhals-Preisvergleich ist er inzwischen aber schon ab rund 753 € zu finden (Stand August 2026).
Zuletzt aktualisiert: 28.08.2026 — Preis geprüft und korrigiert.
Was macht den Saros 10R besonders?
Roborock positioniert den Saros 10R als Antwort auf ein altes Problem: Saugroboter mit Laserturm bleiben oft unter Sofas und Betten mit wenig Bodenfreiheit hängen. Der Saros 10R löst das, indem er komplett auf den ausklappbaren Turm verzichtet und stattdessen mit StarSight System 2.0 navigiert — einer Kombination aus Tiefensensor und Kamera, die auch Farben, Konturen und Höhenunterschiede erkennt. Laut Hersteller ist das Gerät dadurch nur 7,98 Zentimeter hoch, minimal flacher als der Roborock Qrevo Slim (8,2 cm).
Laut Testberichten (u. a. connect.de, notebookcheck.com) zählt die KI-gestützte Objekterkennung zu den besten am Markt: Der Roboter kategorisiert Gegenstände wie Schuhe, Kabel oder Haustierspielzeug präzise und markiert sie auf der Karte, statt sie nur pauschal zu umfahren.
Roborock Saros 10R
- Nur 7,98 cm Bauhöhe — passt unter die meisten niedrigen Möbel und Sofas.
- StarSight System 2.0: Tiefensensor + Kamera statt Laserturm, starke Objekterkennung.
- Bis zu 20.000 Pa Saugkraft laut Hersteller, Mopp-Station wäscht mit bis zu 80 °C.
Saugkraft und Wischleistung
Roborock gibt für den Saros 10R bis zu 20.000 Pascal Saugkraft an — je nach Quelle kursieren auch 19.000 Pa als praxisnäherer Wert, da Hersteller-Zahlen unter Laborbedingungen entstehen. Zum Vergleich: Der reguläre Saros 10 (mit Laserturm) wird vom Hersteller sogar mit 22.000 Pa beziffert, ist dafür aber deutlich höher bauend. In Tests liegen Saug- und Wischergebnis des 10R auf Spitzenniveau, insbesondere auf Hartboden. Die Andockstation wäscht die Mopps mit bis zu 80 °C heißem Wasser und trocknet sie anschließend — das reduziert Keim- und Geruchsbildung im Vergleich zu kaltem Auswaschen.
Wo der Saros 10R schwächelt
Kein Gerät ist perfekt, und Testberichte nennen zwei wiederkehrende Kritikpunkte:
- Kleiner Wassertank im Roboter selbst. Wer sehr große Flächen am Stück wischen lässt, muss öfter nachfüllen lassen als bei Modellen mit größerem Reservoir.
- Keine anhebbare Hauptbürste. Einige Konkurrenzmodelle heben die Bürste automatisch bei Teppichkontakt an, um Fasern zu schonen — beim Saros 10R fehlt diese Funktion, was bei empfindlichen Teppichen ein Nachteil sein kann.
- StarSight zeigt in sehr komplexen Umgebungen gelegentlich Schwächen, etwa bei stark verwinkelten Grundrissen mit vielen kleinen Objekten — laut Testberichten insgesamt aber selten spürbar im Alltag.
Für wen lohnt sich der Saros 10R?
| Situation | Passt der Saros 10R? |
|---|---|
| Niedrige Möbel, Sofas mit wenig Bodenfreiheit | Ja — genau dafür gebaut |
| Überwiegend Hartboden | Ja — Saugkraft und Navigation überzeugen |
| Viele Teppiche mit empfindlichen Fasern | Bedingt — fehlende Bürstenanhebung beachten |
| Sehr große Flächen am Stück wischen | Bedingt — kleiner interner Wassertank |
| Budget unter 800 € | Eher nicht — siehe günstigere Alternativen unten |
Wenn dein Zuhause viele niedrige Möbel hat und dir Navigation plus Objekterkennung wichtiger sind als der letzte Millimeter Saugkraft, ist der Saros 10R eine der besten Wahlen 2026 — weitere kompakte Modelle für knappe Grundrisse findest du im Ratgeber: Saugroboter für kleine Wohnung. Wer stattdessen mit hohen Türschwellen oder Teppichkanten kämpft, findet im Dreame X50 Ultra Complete Test die Alternative mit Klettersystem. Wer ein günstigeres Allround-Modell sucht, findet im Saugroboter-Test und beim besten Saugroboter für jedes Budget passende Alternativen. Wie sich Roborock insgesamt gegen Dreame schlägt, ordnet der Marken-Vergleich Roborock oder Dreame ein.
Fazit
Der Roborock Saros 10R ist aktuell eines der ambitioniertesten Modelle am Markt: ultraflach, stark in Navigation und Objekterkennung, mit Saug- und Wischleistung auf Spitzenniveau. Der kleine interne Wassertank und die fehlende Bürstenanhebung sind die einzigen echten Kritikpunkte. Zur UVP von 1.449,99 € ist er ein Premium-Kauf, im Preisvergleich ab rund 753 € aber ein deutlich fairerer Deal. Wohnst du in einem Haus mit mehreren Etagen, ist die zuverlässige Absturzsicherung des Saros 10R ein echter Pluspunkt — mehr dazu im Ratgeber Saugroboter für Treppen. Aktuelle Rabatte checkst du am besten in unserer Saugroboter-Angebote-Übersicht. Wer noch mehr Saugkraft und den experimentellen Greifarm für herumliegende Gegenstände will, findet die Details im Roborock Saros Z70 Test. Wer stattdessen den direkten Nachfolger mit nochmals höherer Saugkraft und verbessertem Fahrwerk sucht — allerdings mit schwächerer Wischleistung —, findet die Details im Roborock Saros 20 Test. Und wer wissen will, wie der Erfinder der Kategorie mit 22.000 Pa mittlerweile mithält, findet den Vergleich im Roomba Saugroboter Test. Wer ein noch flacheres Gehäuse mit ähnlicher Navigationstechnik, aber höherer Saugkraft sucht, findet die Einordnung im Roborock Qrevo Curv Test — der neue Qrevo Curv X übernimmt laut Hersteller genau das LDS-Lasermodul-Prinzip des Saros 10R.